Vielleicht bist du schon mal auf Instagram und Co. über diese drei Buchstaben gestolpert: KAL.
Doch was bedeutet KAL beim Stricken eigentlich? Und warum brennen so viele Strickerinnen darauf, bei einem KAL dabei zu sein?
Lass uns das Geheimnis lüften – es ist viel einfacher, als du vielleicht denkst!
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Das Wichtigste zuerst: Was bedeutet KAL beim Stricken?
Die Abkürzung KAL steht für Knit-Along (Englisch für „Zusammen-Stricken“).
Das Prinzip ist denkbar einfach, aber genial: Eine Gruppe von Strickerinnen strickt zur gleichen Zeit am gleichen Thema / Projekt. Natürlich strickt eigentlich jede für sich, aber über das Internet sind wir alle miteinander verbunden. Im Prizip geht es darum, die Fotos rund um ein Thema zu teilen, sich inspireren zu lassen und gemeinsam die Schritte zu feiern.
Manchmal startet man am selben Tag oder strickt einfach im selben Zeitraum, teilt Zwischenstände, zeigt bereits die Garn- und Farbauswahl und teilt natürlich hinterher das Ergebnis.
Warum macht ein KAL so unglaublich viel Spaß?
- Gemeinsam statt einsam: Stricken ist zwar ein wunderbares Hobby zum Entspannen, aber zusammen macht es einfach noch mehr Spaß. Du bist Teil einer Gemeinschaft.
- Motivation: Ein KAL wirkt wie ein kleiner Motivationsschub. Wenn du dein Projekt rechtzeitig fertig bekommen möchtest, um es zu zeigen, setzt du dich vielleicht eher dran. Und wenn nicht, ist es auch egal. Es hängt ja nichts Wichtiges davon ab. Doch wenn du siehst, was die anderen zaubern, kann das zusätzlichen Ansporn geben.
- Gegenseitige Hilfe: Du stolperst über eine Anleitungspassage oder verstehst eine Maschenart nicht? Beim KAL ist niemand auf sich allein gestellt und man findet schnell Hilfe.
- Inspiration: Schau dir an, was andere im KAL machen und lass dich inspirerern. Schon oft habe ich beim Stöbern durch die KAL-Fotos neue Ideen entdeckt, die ich unbedingt auch mal ausprobieren wollte.
Wichtig: Ein KAL ist kein Wettrennen! Es geht nicht darum, wer als Erste fertig ist. Der Weg und das gemeinsame Austausch sind das Ziel. Und wenn du mal nicht rechtzeitig fertig wirst? Ist doch egal, es kommt keiner, und vergibt Punkte! Selbstverständlich kannst du auch nach Ende eines KALs noch Bilder posten. Eventuell teilt die Initatorin deine Bilder nicht mehr in ihrer Story. Und wenn es ein Gewinnspiel gab, landest du nicht mehr im Lostopf. Aber da es uns ja ums Stricken geht, sind das nur Nebensächlichkeiten, oder?
Und wie teilt man dann seine Ergebnisse?
Ein KAL lebt natürlich von den Bildern! Es ist so schön, die Fotos durchzustöbern und sich von anderen inspirieren zu lassen.
Das Teilen der Bilder ist total einfach, du brauchst einen entsprechenden Account für die Plattform, auf der der KAL läuft. Dann kannst du deine Bilder posten und den entspechenden Hashtag nutzen. Dazu gibst gibst du zunächst das Sonderzeichen „Hashtag“ (=Raute) an und schreibst direkt dahinter den Namen des KAL; zum Beispiel wird aus meinem „So weit ist es KAL“ dann #soweitistesKAL. Groß- und Kleinschreibung ist übrigens egal, ich finde es bloß mit den Großbuchstaben leichter zu lesen.
Wenn du zusätzlich noch den Initiator mit einem vorangestellten @ nennst (= Personen taggen), findet sie/er deinen Beitrag sofort und kann ihn in der eigenen Story teilen! Damit bekommst du mehr Reichweite und noch mehr Menschen können dein Ergebnisse sehen. Bei mir sehe das auf Instagram dann so aus #soweitistesKAL von @ni_kreativ
Und wenn du die Bilder anschauen willst, gibst du in der Suchfunktion den Hashtag mit dem Namen des KAL an. Und schon hast du eine bunter Palette von Inspirationen zum Thema, das du selber stricken möchtest. Was ich daran außerdem so mag, ist dieses Gemeinschaftsgefühl, das entsteht. Man strickt eben einfach plötzlich nicht mehr allein für sich, sondern in einer großen Gruppe. Und das macht mir gleich viel mehr Spaß!
Hier ist mal als Beispiel drei meiner LieblingsKAL`s
#stashkillersockenKAL von Regina aka @_einzig_art_ig
Der KAL läuft vom 1. Januar bis zum 31. Dezember eines jeden Jahres. Es geht eigentlich darum, seinen Stash (=Wollvorrat) abzubauen. Alles ist erlaubt, nur Wolle aus dem Vorjahr soll es sein. Hier strickt man einfach Socken aus gut abgelagerten Garn, hat Spaß und postet fleißig.


#gumguminfiziert2026kal von Kerstin aka @bude_no_6
Der KAL läuft meist in der Zeit April/Mai und es geht um die GumGum- bzw. Helix-Technik. Hier werden nebeneinnander zwei Spiralen gestrickt, wo sich die Garne nie treffen. Dadurch gibt es keine unschönen Farbübergänge. Wie die Technik genau funktioniert, erfährst du Schritt für Schritt in diesem Video.


#adventkalendersocken von Daniela aka @dani.werkelt
Hier werden 24 Päckchen aus Wollresten gepackt, die dann in der Vorweihnachtszeit zu Socken verstrickt werden. Jeden Tag ein paar Reihen, ein richtiger Adventskalender halt. Schau unbedingt mal bei Insta vorbei!!! Jede Wette, da bekommst du garantiert Lust, mitzumachen.
Einer Freundin und ich haben ich im Sommer 2024 für unseren Stricktreff 16 solcher Kalender gewickelt. Außerdem haben wir uns gegenseitig natürlich auch einen Adventskalender geschenkt, aber in etwas abgewandelter Form. Na, Lust bekommen? Mein Tipp: Wickel dir am besten gleich heute deinen Adventskalender. Funktioniert bei mir super! Je weiter der Advent noch weg ist, deso eher vergess ich, was ich alles eingepackt hab 😉
Die Anleitung zum Original findest du in diesem Post, unseren Marathon und die Abwandlungen kannst du in diesem Blogartikel nachlesen.



Und jetzt die Vorfreude: Bei mir gibt es im Sommer den „So weit ist es“-KAL!
Da du nun weißt, wie ein KAL funktioniert, wird es Zeit für das nächste Level:
Im Sommer gibt es bei mir auf Instagram meinen eigenen Knit-Along, den „So weit ist es“-KAL!
Wir messen in diesem KAL Entfernungen, die wir zurücklegen, nicht in Kilometern oder Minuten/Stunden, sondern in Maschen und Reihen!
Egal, ob du in den Urlaub fährst oder zum Einkaufen, ob du dich im Auto, im Zug oder im Flieger befindest – hauptsache, du sitzt nicht selbst am Steuer!.

Falls zur Frage „Was bedeutet KAL beim Stricken“ noch etwas offen geblieben ist, das ich nicht beantwortet habe, dann schreib mir gern einen Kommentar, damit wir das noch klären können!
Hinweis: Das Beitragsbild in diesem Blogartikek wurden mithilfe von KI generiert. Dieses Bild ist künstlich erzeugt und zeigt keine realen Personen, Orte oder Ereignisse.






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